Pfingstprogramm
der Wasserwacht Bad Staffelstein

Schlauchboot-Tour
erfreute heuer wieder viele Kinder aus Bad Staffelstein

Wie
alle Jahre beteiligte sich die Wasserwacht-Ortsgruppe am
Pfingstprogramm der Stadt Bad Staffelstein.

Auf dem Programm stand
wieder die beliebte Schlauchboot-Tour auf dem Main von Hausen nach
Nedensdorf. Nachdem die Kinder beim Kraftwerk in Empfang genommen
wurden, stand eine Führung durch das Wasserkraftwerk Hausen an.

Von
der SÜC (Städtische Überlandwerke Cobug) stand Kraftwerksmeister
Schlücke als sachkundiger Führer zur Verfügung. Das
Wasserkraftwerk wurde 1933 erbaut und ging schon 1934 ans Netz.
Insgesamt stehen vier Turbinen zur Stromerzeugung bereit. Dabei
fließen pro Sekunde acht Badewannen-Füllungen Wasser durch die
Turbinen und treiben die Stromgeneratoren an. Konrad Hauptmann
bedankte sich nach der Besichtigung beim Kraftwerksmitarbeiter.


Anschließend wurden die Boote durch die Kinder und Bootsführer
besetzt, und nach einer Sicherheitsbelehrung stachen alle kräftig
mit den Paddeln ins Wasser. Da es lange nicht geregnet hatte, war die
Strömung nicht gerade berauschend und es erforderte viel
Muskelkraft, um die großen Schlauchboote in Fahrt zu bringen. Durch
die Unnersdorfer Straßenbrücke hindurch näherte man sich dem Ziel
Nedensdorf. Auf dem Main herrschte reger Verkehr von verschiedenen
Bootstypen. Am Ziel in Nedensdorf verließen die abgekämpften
Paddler die Boote und machten sich auf den Weg zum Badesee in Bad
Staffelstein.

Freudig und mit großem Appetit wurde dann die
Küchenschlacht eröffnet. Carsten Beume und sein Team vom Roten
Kreuz aus Bad Staffelstein überraschten dann die hungrigen
Teilnehmer mit einer exzellent mundenden Fleischsoße und Nudeln. Für
den großen Durst standen Früchtetees zur Verfügung. Nachdem Hunger
und Durst gestillt waren, stand Motorbootfahren auf dem Programm. Für
die Organisatoren ging dann langsam ein anstrengender Tag bei heißer
Temperatur zu Ende, aber der Blick in die freudigen und dankbaren
Gesichter der Kinder ließ alle Mühen schnell wieder vergessen.

Reinhold Schiegel